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Reisenotizen Andermatt 2010

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Reisenotizen zu Andermatt 2010

25. 7. - 2.8.2010

2007 waren wir schon einmal mit unseren Fahrrädern in Andermatt. Mein Enkel Leo und ich. Damals sind wir mit der Bahn angereist und haben mit unseren Rädern den Oberalppass von der Andermatter Seite befahren. Übernachtet haben wir in Andermatt im "Schweizer Hof". Die Wanderung zu den Rheinquellen konnten wir damals aus zeitlichen Gründen nicht vollständig vollenden. Aber allein die Anfahrt mit dem Zug von Lindau am Bodensee über Zürich, Chur,Bonaduz,Illanz, Disentis/Muster,Tujetsch, Tschamut,Oberalppass nach Andermatt war ein Erlebnis für sich und ist im Teil Chur - Andermatt sehr zu empfehlen. Man fährt billig mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn oder dem Glacier Express. Andermatt war damals der Ausgangspunkt für unsere Radtour Andermatt-Basel via Bodensee. (Ebenfalls sehr zu empfehlen)2010 hatten wir etwas anderes vor: Leo (22) und ich(69). Wir wollten mit unseren Fahrrädern von Andermatt aus 3 Pässe befahren. Den Oberalppass, den Furkapass und den Gotthardpass. Unser Zeitlimit vor Ort waren 5 Tage.In diesem Jahr waren wir aber mit einem Wohnmobil angereist (Lindau, Bregenz, Feldkirchen, Vaduz, Bad Ragaz, Lanquart, Chur, Reichenau, Flims, Waldhaus, Illanz, Dissentis/Muster, Sedrun, Camischolas, Rueras, Tujetsch, Tschamut) und hatten unser festes Quartier auf dem Campingplatz in Andermatt. Zentral gelegen für unser Vorhaben, da sich die 3 Pässe um Andermatt herum scharen. Und wer zu Fuß ganz schnell in die Höhe will, der nimmt die Gemsstockbahn zum Gemsstock (2961m). Sie startet direkt auf dem Gelände des Campingplatzes.Tag 1Zum "Warmwerden" machten wir uns zunächst zu Fuß auf den Weg zu den Rheinquellen (Lai da Tuma). Sie liegen seitlich und oberhalb des Oberalppasses und sind vom Oberalppass (2046m) mit relativ wenig Mühe zu erreichen. Der Wanderweg geht zu 2/3 der Länge des Weges relativ flach am Fuße der Berge dahin , steigt im letzten Drittel serpentinenartig aber stark an bis zu den Rheinquellen. Die Rheinquellen sind ein Quellgebiet und liegen 2343m üM am Tumasee und sind 1320 km von der Mündung des Rheins entfernt. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick zu den Serpentinen des Oberalppasses und hinunter bis Tschamut. Am Tumasee tummelten sich an diesem Tag die Murmeltiere und Fliegenfischer versuchten ihr Glück. Die Strecke Andermatt - Oberalppass und zurück haben wir an diesem Tage mit dem Zug überbrückt. Tag 2Der nächste Tag war grau, kühl und ziemlich regnerisch. Es war neblig und feiner Nieselregen fiel aus den Wolken. Also kein richtiger Tag zum Radfahren. Wir entschieden uns nach dem Frühstück zu einer Wanderung (mit Regenschirm) durch das Schöllenental nach Göschenen (Wandergebiet Göschener Alp). Göschenen liegt unterhalb und westlich von Andermatt . Es geht also immer abwärts. Ein eindrucksvolles Tal mit einem historischen Ort. Einem Denkmal für den Russischen General Suworof und die Schlacht zwischen Russen und Franzosen 1799. General Suworof ist in und um Andermatt bis hinauf zum Gotthardpass allgegenwärtig. Das Gebiet um das Denkmal ist heute noch russisches Territorium. Am Eingang des Tales gibt es viele Bunker und Wehranlagen aus den vergangenen Kriegen. An der linken Seite, etwa in der Mitte des Tales, gibt es einen riesigen Betonbau in der Felsenwand, der auf den neuen Gotthardtunnel verweist. Im unteren Teil des Tales gibt es historische Bauten und Brücken, die Teilweise frisch restauriert sind, teilweise aber auch verfallen. Dominierend auf der ganzen Strecke sind aber die Lawinenschutzbauten für die Gleise der Eisenbahn und die dort entlang führenden Strasse.Wir erlebten das Tal im Dunst und Nebel und das war für uns sehr romantisch.Zurück von Göschenen nach Andermatt sind wir wieder mit dem Zug gefahren.Tag 3Aber dann wurde das Wetter gut für uns. Wir konnten endlich unsere eigentlichen Ziele in Angriff nehmen.Unsere Erste Tour sollte uns mit dem Rad von Andermatt über den Oberalppass nach Dissentis/Muster führen. Der Anstieg zum Pass beginnt gleich in Andermatt mit einer Steigung von 610 m auf 10 km. Die Steigung auf dem ersten Drittel der Strecke beträgt dadurch rd. 10%. Der obere Teil wird dann flacher und ist nicht mehr so anstrengend. Auf dem Pass angekommen sind es dann noch rd. 21 km bis Dissentis/Muster. Immer abwärts (Tschamut, Tujetsch, Camischolas, Rueras, Wintersportort Sedrun, Dissentis/Muster). Es ist die reinste Sahne. Man muß aufpassen, dass man nicht in einen Geschwindigkeitsrausch verfällt und übermütig wird. Wir haben unsere maximale Geschwindigkeit bei 60 kmh begrenzt. Zurück nach Andermatt ging es dann wieder mit der Zahnradtechnik der Matterhorn-Gotthard -Bahn.Tag 4Unsere Tour zum Gotthardpass mussten wir leider auf halber Höhe wegen später einsetzendem Starkregen abbrechen. Von Andermatt bis Hospental war das Wetter noch erträglich. Bewölkt und leichter Nieselregen. Beim Anstieg in die Berge nahm der Regen jedoch an Intensität zu. Es war schnell so, dass man durch die Schutzbrille kaum noch etwas sehen konnte. Und dann die Störungen durch die Wasserstaubwolken der nicht zimperlich an uns vorbeifahrenden Autos und Motorräder. Auf halber Höhe haben wir dann die Fahrt beendet, uns schnell regenfest gemacht und sind wieder abgefahren. Unsere Schuhe haben mehrere Tage gebraucht bis sie wieder trocken waren. Wie wir von anderen an diesem Tage erfuhren, war auf dem Gotthardpass und dahinter hinunter nach Airolo das schönste, warme Sonnenwetter. Da hätten wir uns erholen und trocknen können. Am Heimfahrtstag sind wir bei blauem Himmel und Sonnenschein schnell noch mit unserem Wohnmobil auf dem Gottharpass gewesen. Wir waren enttäuscht. Man hat ihn zum Rummelplatz degradiert.Tag 5Nach einer Nacht mit Kälte und Schneefall in den Bergen ( die Scheiben des Wohnmobils waren am Morgen vereist) mussten wir noch bange Stunden erleben, bis wir den Furkapass in Angriff nehmen konnten. Das Wetter besserte sich erst gegen Mittag. Alles oder nichts war die Devise. Wir sattelten unsere Räder und los gings. Zunächst erst einmal wieder nach Hospental. Dort ist die Verzweigung zum Gotthardpass und zum Furkapass. Die Strasse zum Furkapass führt hier über die Orte Realp und Tiefenbach und ist bis Realp fast völlig glatt, geradeaus und eben. Am Ortsausgang von Realp beginnen dann aber die Serpentinen mit einer ordentlichen Steigung. 890m auf 13km (11%). Ab Tiefenbach wird es dann stellenweise wieder flacher. Landschaftlich aber unglaublich schön. Man durchfährt oberhalb von Realp ein Golfgelände und kann von hier oben im Ort den Bahnhof von Realp sehen, den Startpunkt der Historischen Furka Dampfbahn, die von hier aus durch den Furka Basistunnel hinüber ins Tessin fährt, zum Ort Unterwasser und Oberwald. Auf der Strecke erlebten wir mehrmals Wintersportler eines Trainingscamps aus Realp, die hier auf dieser Passstrasse Ihr Sommertraining für den Skilanglauf absolvieren. In den meisten Fällen haben sie uns bei der Bergfahrt locker überholt. Wir haben mehrfach Pause gemacht und uns von dem herrlichen Ausblick verzaubern lassen.Auf dem Furkapass angekommen erlebten wir ein herrliches Panorama und konnten nicht genug sehen. Über den Pass geht, wie auch bei den anderen beiden Pässen, ein reger Auto- und Motorradverkehr. Von Radsportlern ganz zu schweigen.Wir machten eine ausgedehnte Rast und dann ging es wieder abwärts. 20km. Davon 13km mit11%. Mit40-60 kmh. Ein Erlebnis das nur der versteht, der so etwas schon einmal selbst erlebt hat. Die restlichen 7 Kilometer bis Andermatt haben wir uns dann gemütlich austrudeln lassen. Die Fahrt zum Furkapass war für uns die schwerste aber eindeutig auch die schönste unserer Reise. Wir können sie hier nur jedem empfehlen, der mit dem Rad gerne in den Bergen fährt.Zur Feier des Tages und zum Abschluss unserer Reise haben wir uns dann am Abend in unserer Lieblingsgaststätte in Andermatt, im Gasthaus Skiclub, den Bauch so richtig vollgeschlagen.Am nächsten Tag ging es dann, mit dem erwähnten Abstecher zum Gotthardpass, wierder nach Hause.Dieser Urlaub mit meinem Enkel wird in meinem Leben ein unvegessliches Erlebnis bleiben.ÜberlegungenInteressante und attraktive Varianten zu den 3 Passfahrten wären folgende: (Standquartier immer Andermatt)Überquerung OberalppassFahren mit dem Zug nach Dissentis/MusterVon dort mit dem Rad Oberalppass-AndermattÜberquerung GotthardpassFahren mit dem Postbus nach Airolo (andere Seite vom Gotthardpass/Graubünden)und von dort mit dem Rad Gotthardpass-AndermattÜberquerung FurkapassFahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Tessin (Orte Unterwasser oder Oberwald) und von dort mit dem Rad über den Grimselpass und den Furkapass nach Andermatt

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